18 Monate – oder: Dauermitglied!

Da meine Postschwangerschafts-Updates sehr großen Anklang gefunden haben, komme ich fast nicht darum herum, diesen Beitrag unter den Titel “18 Monate” zu stellen, obwohl ich nicht mehr auf alle Punkte der vorherigen Posts eingehen werde. Veranlassung hier wiedermal eine Statusmeldung zu verfassen gibt mein kürzlich erworbener Status als Dauermitglied bei Weight Watchers. Read more

9 Monate

Die Zeit der Abrechnung ist gekommen. Neun Monate lang kommt der Bauch und neun Monate braucht er um wieder zu verschwinden — oder? Ein klares Jein von mir! Ganz so pauschal kann man es nicht sagen oder zumindest nicht bei mir. Ich werde wie in den Vorgängerpost zu drei Monaten und sechs Monaten wieder thematisch vorgehen.

Read more

6 Monate

6 Monate später...

Wie vor drei Monaten versprochen gibt es wieder ein kleines Status-Update zu meinen körperlichen Veränderungen nach der Geburt. Ich werde wieder nach den Punkten aus meinem 3 Monats-Post gehen, damit es vergleichbar bleibt.

Gewicht. Momentan stehe ich bei +1,5kg über Startgewicht. Was bei den Mengen an Kuchen die ich ständig verdrücke wirklich ein Wunder ist. Ich bin richtig süchtig nach Süßem. Wenn mir nichts kredenzt wird, dann geh ich auf die Suche – es ist wirklich schlimm. Ich frage mich, ob das noch etwas mit dem Still-Heißhunger zu tun hat? Oder ob ich einfach nur ein Zucker/Fett-Junkie geworden bin. Ich befürchte Letzteres…

Bauch. Ich habe nicht das Gefühl, dass sich hier viel getan hätte. Die Schwangerschaftsstreifen sind noch immer da und wenn ich über die Haut fahre spüre ich deutliche “Krater” im Gewebe. Es schaut nicht so aus, als ob sich da bald was dran ändern würde.

Brust. Kommt mir wieder ein wenig kleiner im Umfang vor.

Figur. Mittlerweile bring ich den Knopf wieder bei allen Hosen zu – zumindest wenn ich nicht atme, haha. Meine “Übergangshosen” sind im Endeffekt zu weit und sehen dadurch nicht sehr toll aus, aber die normalen Hosen sind teilweise noch sehr knackwurstig.

Hände und Füße. Mein Ehering sitzt wieder perfekt, die Schuhe leider nicht. Die sind immer noch knapp.

Gesicht. Vielleicht ein bisschen müder dreinblickend? Scherz beiseite. Meine Haut hat sich wieder beruhigt und ist nicht mehr so trocken. Die Geometrie stimmt auch wieder. Sehr zufriedenstellend.

Fitness. Man könnte wahrscheinlich ein wenig mehr Sport machen als Spaziergänge und Baby-Stemmen (auch wenn mein Kind nicht gerade zu den Leichtgewichten gehört). Dann wär die Fitness sicher besser. Der Rücken ist wieder stärker, aber das Becken knackst immer noch herum. Ich müsste wieder die Physiotherapeutin meines Vertrauens aufsuchen. Was mich davon abhält? Das schlechte Gewissen wahrscheinlich. Die Übungen hätte ich ja alleine auch weitermachen können und sollen.

Unten. Die “roten Tage” haben mich mittlerweile wieder ereilt. Wären mir aber nicht abgegangen, wenn sie noch etwas gewartet hätten. Zumindest hatte ich 18 Monate meine Ruhe (meine Regel ist entgegen ihrem Namen unregelmäßig und ich hatte sie vor dem Schwangerwerden auch schon länger nicht mehr).

Mehr gibt’s in dieser Hinsicht auch gar nicht zu berichten. Natürlich hat sich jetzt nicht mehr so viel getan wie in den ersten 3 Monaten. In manchen Bereichen hätte sich gerne mehr tun können, aber alles in Allem bin ich für den Moment zufrieden und bin schon gespannt wie’s dann im Februar – nach 9 Monaten – aussieht.

3 Monate

Großer Bauch versteckt dicke Füße.

Bereits drei Monate sind vorbeigehuscht, die wir mit unserem Sonnenschein verbringen durften. Als ich mich heute nach dem Duschen im Spiegel betrachtet habe, konnte ich jetzt nicht gerade behaupten, dass mir ein “neues Ich” entgegenblickte, aber immerhin bin ich ganz zufrieden damit, wie sich mein Körper nach der Geburt wieder zurückverändert. Ich war ja unschlüssig was mich erwarten würde. Es scheint, dass man bis zur Geburt eine fast tageweise Dokumentation drüber finden kann, was grad mit deinem Körper los ist, aber sobald die Schwangerschaft vorbei ist, geht’s eigentlich nur mehr um den Nachwuchs. Über den mütterlichen Körper hört man nichts mehr. Hier also mein Status Quo.

Read more

Fernsehwetter

Wetterbericht auf dem Smartphone

In den letzten Tagen lädt das Wetter nicht gerade dazu ein das Baby in den Kinderwagen zu packen und spazieren zu gehen. Oder überhaupt das Trockene zu verlassen. Bei diesem grauen Wetter, wenn es ständig regnet oder man zumindest immer Angst haben muss, dass es im nächsten Moment wieder zu schütten beginnen könnte, kann ich mich nur schwer motivieren an die frische Luft zu gehen.

Während der Papa diese Woche wieder in der Arbeit war, haben sich das Baby, die Oma und ich vom Spazierengehen eher auf’s “Shoppen” verlegt. Die ersten Male mit dem Auto wegfahren, wenn auch nur um Windeln zu kaufen oder ein Geschäft im Ort aufzusuchen, sind schon ganz spannend (“Wie weit kommen wir, bevor es ein Schreikonzert gibt?”) und erfordert auch neue logistische Denkweisen (“Was lade ich zuerst ins Auto – den Einkauf oder das Baby?”, “Endlich sind alle im Auto und dann kommst du drauf, du hast die Spuckwindel vergessen…”). Immerhin waren unsere ersten Mini-Ausflüge recht erfolgreich. Der kleine Mann hat fast alles schlichtweg verschlafen – auch gut. Eine typisch männliche Verhaltenweise beim Shoppen, würde ich sagen. Dieses große Interesse am Einkaufen ist sicher erblich bedingt, aber allenfalls besser als wenn er ein riesen Theater gemacht hätte.

So habe ich jetzt zumindest wieder ein bisschen mehr zum Anziehen. Sprich T-Shirts mit denen ich mich auch in der Öffentlichkeit sehen lassen möchte. Von den gut 20 kg plus sind jetzt nach 3 Wochen eh “nur” mehr 7 kg über, was aber immer noch so viel ist, dass ich in meinen Prä-Schwangerschafts-Leiberl aussehe wie eine Knackwurst. Aber irgendwann wird das Wetter ja wieder schöner werden müssen, und gehen wir wieder spazieren und die Kilos werden nur so purzeln. So lautet zumindest der Plan – bis dahin nutzen wir das Wetter noch ein bisschen zum Fernsehen!

Angekommen

Den “Räumungsbescheid” schon erhalten hat sich das Baby im letzten Moment doch noch von selbst auf den Weg gemacht. Wenn ich jetzt dran denke, dass ich vor zwei Wochen um diese Zeit grad noch ein Nickerchen gemacht habe, bevor der ganze Spaß mit dem Wehentropf usw. losging, dann frag ich mich gerade wo die Zeit hingekommen ist. Gefühlsmäßig war das doch erst maximal vorgestern. Schmerzenstechnisch bin ich allerdings froh, dass es bereits in der Vergangenheit liegt. Ich will jetzt gar nicht breittreten, wie langs gedauert hat und wie unangenehm es war, weil ich den Eindruck habe, dass – mit wenigen Ausnahmen – die Geburten anderer Mütter immer noch ein bisschen länger und noch ein wenig schmerzhafter waren. Es liegt vielleicht in der Natur der Dinge, dass man sich in dieser Hinsicht immer auf die Dramatik bezieht.

Für meinen Teil wars jedenfalls unangenehm genug. Froh war ich, wie es dann doch endlich flutsch gemacht hat und er draußen war. Jetzt schau ich den kleinen Stupsi an, der gerade auf einem meiner Arme ein Schläfchen macht und mir das Tippen einigermaßen erschwert und frage mich, wie der überhaupt in meinen Bauch reingepasst hat. Wenn auch die Erzählungen zu Dramatik und Schmerzen einer Geburt immer etwas subjektiv sind, so hat jedoch eines gestimmt, das ich nie glauben konnte: Das Baby ist draußen, und die Schmerzen sind so gut wie weg. Wunder der Natur, würd ich sagen.

Für alles was danach kam, war ich froh zufällig mal den Artikel “20 Things I Wish Someone Had Told Me About Postpartum” auf Pinterest gefunden und gelesen zu haben. Nicht, dass die meisten Dinge überhaupt zugetroffen hätten – aber besser Bescheid wissen, so mein Motto. Das sind ja die Dinge, die dir keiner erzählt, oder erst dann wenn du schon entbunden hast. Aber für alle weniger angenehmen Dinge, die einen so ereilen, ist ein zahnloses Grinsen des kleinen Neuankömmlings meist die beste Medizin.