Der Gitterbett-Hack oder: Das Bettchen für überall in der Wohnung

In meinem Beitrag zu den Babyvorbereitungen habe ich schonmal erwähnt, dass wir beim zweiten Kind auf das Beistellbett verzichten und stattdessen etwas Neues ausprobieren. Ich nenne es ganz glamourös „Gitterbett-Stubenwagen-Kombi“, denn der Name ist Programm. Es ist eigentlich nichts anders als ein kleines Gitterbett auf Rädern mit einem Stoffhimmel. Die Frau hat’s erdacht und der Mann hat’s gemacht, sozusagen. Bis auf den Nähpart, über den hab ich mich selber geärgert. Read more

Pampers für Franzi [Windeln für die Krümel-Puppe selber nähen]

Der Sohnemann hat zu Weihnachten ein Baby bekommen – den Franzi. Genauer gesagt ist das die Puppe „Krümel“ von Jako-O. Da ich das Zubehör preislich sehr überspitzt finde, war mein Plan selber ein paar Dinge zu nähen. Aber dann war eben Dezember und mir war hauptsächlich übel und somit musste Franzi den Winter in seinem kurzärmeligen Body verbringen. Das hat weder ihn noch den Puppenpapi gestört, weil letzterer überhaupt erst in den vergangenen Wochen größeres Interesse an seinem Kind entwickelt hat. Aber jetzt wo die Nähmaschine wegen der kürzlich erwähnten Sitzpolster dauerhafter auf meinem Schreibtisch steht ist die Lust am Nähen groß und ich habe diese neuentflammte Zuneigung gleich als Anlass genommen um an die Tat zu schreiten. Anleitungen für Puppenwindeln gibt’s im Internet ja wie Sand am Meer, aber ich wollte eine mit richtig guter Passform nähen, die einer echten visuell möglichst nahe kommt. Für alle, die das selbe Ziel vor Augen haben gibt’s hier das (gratis) Schnittmuster und die Nähanleitung.

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Wollweiche Winterpolster

Es ist schon wieder November und der Herbst ist schon wieder fast vorbei. Wenn man der Werbung glaubt, dann ist Weihnachten quasi eh schon morgen und wie auch sonst das ganze Jahr über läuft mir die Zeit nur so davon. Weil ich über keinen Weihnachtsstress klagen mag, versuche ich mir schon frühzeitig Geschenke zu überlegen und dieses Jahr will ich auch mit dem Dekorieren mal nicht bis fünf vor zwölf warten. So sind – tadaaa – zur Jahreszeit passende Polster entstanden.

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Ein neuer Schlafsack

Laufend entstehen bei mir neue größere und kleinere Projekte, aber kaum eines schafft es dann auf meinen Blog. Deswegen poste ich dieses hier jetzt und sofort. Gestern fertig geworden, heute getestet und schon online. Ein neuer Schlafsack für den Junior musste her. Ich hab mich schon länger nach einer Ablöse für den jetzigen umgesehen, aber keiner hat meinen Vorstellungen entsprochen. Alle waren viel zu warm für den Sommer und in der Größe, in der wir ihn brauchen, ist die Auswahl überhaupt nicht mehr so groß. Nachdem wir nun soweit waren, dass er die Füße nicht mehr richtig ausstrecken konnte, bin ich einfach selbst zur Tat geschritten und habe nach Vorbild des Lieblingsschlafsacks genäht. Read more

Hubby bag

Letzten Sonntag haben mein Mann und ich unseren ersten Hochzeitstag gefeiert. Lange hatte ich wirklich keine Idee was ich ihm sinnvollerweise schenken könnte. Ich hatte sogar schon gegoogelt, weil wirklich kein Einfall daherkommen wollte, aber die Vorschläge die ich fand passten einfach nicht. Ich schenke gerne was, das irgend einen persönlichen Touch hat – es muss nicht unbedingt selbstgemacht sein, aber einfach nichts „aus der Luft gegriffenes“, wenn ihr versteht was ich meine.

Eine Woche bevor es dann soweit war, kam sie, die gute Idee. Wie immer fast ein wenig knapper als gut wäre. Eine Tasche sollte es werden, die der Papa statt dem „Jausen“-Rucksack in die Arbeit tragen kann und die bei Freizeitausflügen mit dem Sohnemann den ganzen Krempel den man so mitschleppt beinhaltet. Ich hab mich dann von einer Tasche, die ich auf Pinterest gefunden habe, etwas mehr als nur inspirieren lassen und bin ans Werk geschritten. Gefallen an diesem Modell hat mir vor allem, dass es eine Umhängetasche ist, aber auch irgendwie ein Sack. Weil mein Mann oft auch auf dem Weg von der Arbeit heim ein paar Dinge einkauft bietet sich das an, rede ich mir ein. Auf alle Fälle ist es cool, behaupte ich.

Die Materialien hatte ich fast alle zuhause. Nur das Plastiktischtuch und das rote Gurtband musste ich kaufen. Gern hätte ich ja diesen auch mit so D-Ringen und Karabinern befestigt, aber zwei Baumärkte und ein Eisenwarengeschäft konnten mir nicht weiterhelfen und sie irgendwo zu bestellen ging sich ja nicht mehr aus. Deswegen musste das genügen was ich schonmal von einer anderen Tasche recycelt habe.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, was ich mit ’nem Plastiktischtuch wollte… vielleicht auch nicht, aber ich sags euch trotzdem. Mir machten sowohl die Allwettertauglichkeit, als auch die Reinigung innen sorgen. Deswegen hab ich das Futter aus Plastiktischtuch gemacht. Heutzutage sind die nämlich nicht mehr so Vollplastik, sondern sind ganz dünn und die Oberfläche greift sich (fast) wie Stoff an. Somit kann man auch mal was Nasses/Feuchtes (Schwimmsachen) einpacken oder die Tasche auswischen, wenn zB eine Banane darin zerquetscht wird (nicht, dass das schonmal vorgekommen wäre, aber besser vorsorgen). Und wenn es regnet, dann ist nicht alles komplett durchnässt (reine Annahme übrigens – ich habe das noch keinem Praxistest unterzogen!).

Innen habe ich übrigens innen auf einer Seite noch so kleine Taschen reingenäht, damit nicht alles herumpurzeln muss. Und wo der Träger befestigt ist sind auch so kleine Schlaufen, wo man was anhängen kann. Das sieht man leider auf den Fotos nicht so gut. Eine Anleitung oder so wird es nicht geben. Erstens, weil diese ganze Taschenidee ja nicht auf meinem Mist gewachsen ist (die Marke konnte ich übrigens nicht rausfinden) und zweitens, weil das ganze wiedermal ganz indie-mäßig entstanden ist, ohne groß Maß zu nehmen.

Fertig geworden bin ich übrigens Samstagabend, also gerade noch rechtzeitig. Meinem Mann gefällts, sagt er. Das es extra für ihn – den Vegetarier – ohne Leder gemacht ist, hat er auch gleich bemerkt.

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