Wir sind jetzt vier

Vor gut zwei Wochen war es soweit: Unser viertes Familienmitglied hat das Licht der Welt erblickt. Wir freuen uns über eine gesunde und muntere Tochter. Das Verhältnis von Mädels und Burschen ist also jetzt ausgeglichen bei uns und das große Geheimnis, ob denn nun ein Sohn oder eine Tochter kommt, ist gelüftet. Wir Eltern wussten ja was es wird, aber wir haben es wie beim Sohnemann nicht verraten. Es gibt wirklich Familienmitglieder, die kommen mit dieser Heimlichtuerei gar nicht gut zurecht… hehe. Aber es gibt Entwarnung: Alle haben das Warten auf die Antwort überlebt! Glücklicherweise (hauptsächlich für mich selbst) hat es die kleine Schwester mit dem errechneten Geburtstermin etwas ernster genommen und hat sich schon einen Tag danach zu uns gesellt. Wie auch die Schwangerschaft war die Geburt und der gemeinsame Start ganz anders als beim ersten Kind. Read more

Baby an Bord: Das dritte Drittel

In der 39. Schwangerschaftswoche ist es glaub ich schon legitim, dass man über das dritte Trimester resümiert, denn wer weiß, wie viel Zeit noch bleibt. Mit jedem Tag wird das Kommen unseres neuen Familienmitgliedes konkreter, wenn der Gedanke zwei Kinder zu haben auch trotzdem noch ungewohnt erscheint. Seitdem wir das Babygewand im Kinderzimmer eingeräumt haben ist es für den kleinen Chef auch greifbarer geworden, das ein Geschwisterchen kommt. Kinderwagen-Tragewanne und Babybettchen wurden von ihm auch schon begeistert probegelegen und alles was ihm zu klein ist (oder er aus anderen Gründen gerade nicht haben will), ist jetzt automatisch „Für’s Baby!“.  Read more

Babyvorbereitung auf Minimalistisch

Seit ich die Wochen bis zum Geburtstermin auf weniger als einer Hand abzählen kann, sind die vorbereitenden Arbeiten natürlich brandaktuell geworden. Mein Pinterestaccount hat das auch mitbekommen und liefert mir jetzt ständig Vorschläge, was ich zur Geburt/ins Krankenhaus mitnehmen soll und was das Baby für eine Erstausstattung braucht. Weil ich neugierig bin, was andere da als einpackens- und kaufenswert empfinden, habe ich mir da schon die eine oder andere Liste gelesen. Besonders das Schlagwort „was du wirklich brauchst“ zieht mich da magisch an und verursacht mir auch oft Augenverdrehen und Kopfschütteln. Read more

Angekommen

Den „Räumungsbescheid“ schon erhalten hat sich das Baby im letzten Moment doch noch von selbst auf den Weg gemacht. Wenn ich jetzt dran denke, dass ich vor zwei Wochen um diese Zeit grad noch ein Nickerchen gemacht habe, bevor der ganze Spaß mit dem Wehentropf usw. losging, dann frag ich mich gerade wo die Zeit hingekommen ist. Gefühlsmäßig war das doch erst maximal vorgestern. Schmerzenstechnisch bin ich allerdings froh, dass es bereits in der Vergangenheit liegt. Ich will jetzt gar nicht breittreten, wie langs gedauert hat und wie unangenehm es war, weil ich den Eindruck habe, dass – mit wenigen Ausnahmen – die Geburten anderer Mütter immer noch ein bisschen länger und noch ein wenig schmerzhafter waren. Es liegt vielleicht in der Natur der Dinge, dass man sich in dieser Hinsicht immer auf die Dramatik bezieht.

Für meinen Teil wars jedenfalls unangenehm genug. Froh war ich, wie es dann doch endlich flutsch gemacht hat und er draußen war. Jetzt schau ich den kleinen Stupsi an, der gerade auf einem meiner Arme ein Schläfchen macht und mir das Tippen einigermaßen erschwert und frage mich, wie der überhaupt in meinen Bauch reingepasst hat. Wenn auch die Erzählungen zu Dramatik und Schmerzen einer Geburt immer etwas subjektiv sind, so hat jedoch eines gestimmt, das ich nie glauben konnte: Das Baby ist draußen, und die Schmerzen sind so gut wie weg. Wunder der Natur, würd ich sagen.

Für alles was danach kam, war ich froh zufällig mal den Artikel „20 Things I Wish Someone Had Told Me About Postpartum“ auf Pinterest gefunden und gelesen zu haben. Nicht, dass die meisten Dinge überhaupt zugetroffen hätten – aber besser Bescheid wissen, so mein Motto. Das sind ja die Dinge, die dir keiner erzählt, oder erst dann wenn du schon entbunden hast. Aber für alle weniger angenehmen Dinge, die einen so ereilen, ist ein zahnloses Grinsen des kleinen Neuankömmlings meist die beste Medizin.