Aufbewahrte Erinnerungen: Das Postkartenbuch

Ich bin eine begeisterte Bewahrerin von Erinnerungen. Ich mag es wenn die Fotos gut sortiert sind, und im allerbesten Fall auch noch in einem Album oder Fotobuch. Ich mag es, ab und zu mal durch alte Tagebücher zu stöbern oder Briefe und Karten zu lesen. Und ich mag es auch, gelegentlich ein Souvenir in die Hand zu nehmen und an diesen besonderen Zeitpunkt zu denken, an dem ich es „gesammelt“ habe. Bei all dieser Liebe versuche ich aber nicht zu viel „Vergangenheit“ anzuhäufen. Solche Sammeleien machen mitunter ja auch Arbeit (wenn man Ordnung will) und können ebenso Ballast sein (was macht man denn mit vielen Souvenirs?).

Beim Erinnerungen sammeln für mein Kind bzw. bald schon meine Kinder finde ich es manchmal schwer zu entscheiden, was ich für die Vergangenheit konservieren soll. Aus meiner eigenen Kindheit gibt es relativ viele Fotos, aber natürlich weit nicht so viele wie jetzt im digitalen Zeitalter. Wahrscheinlich haben wir in der ersten Lebenswoche unseres Sohnes schon genauso viele Fotos gemacht, wie in meinem ganzen ersten Lebensjahr. Bei diesen Fotos stört es mich nicht, dass die Aufzeichnung lückenhaft ist und ich finde es auch nicht besonders traurig, dass meine Eltern nicht jeden Pups, den ich als Säugling gemacht habe, akribisch genau in einem Tagebuch festgehalten haben. Deswegen erlaube ich mir bei der eigenen Nachkommenschaft auch den Mut zur Lücke. Read more

Wollweiche Winterpolster

Es ist schon wieder November und der Herbst ist schon wieder fast vorbei. Wenn man der Werbung glaubt, dann ist Weihnachten quasi eh schon morgen und wie auch sonst das ganze Jahr über läuft mir die Zeit nur so davon. Weil ich über keinen Weihnachtsstress klagen mag, versuche ich mir schon frühzeitig Geschenke zu überlegen und dieses Jahr will ich auch mit dem Dekorieren mal nicht bis fünf vor zwölf warten. So sind – tadaaa – zur Jahreszeit passende Polster entstanden.

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Karte von und mit Herz

Karte mit passendem Kuvert
Wir leben momentan im Dunklen oder draußen unter dem Nussbaum. Überall anders lässt sich die Hitze fast nicht aushalten. Weil ich langsamer werde je heißer das es wird gehen meine Projekte grad weit weniger schnell voran als mir lieb ist.

Was ich heute zeige ist auch nichts brandaktuelles, aber es ist mir mit der letzten selbstgemachten Karte wieder eingefallen. Es ist eine gestempelte Geburtstagskarte mit passendem Kuvert. Auch ganz einfach zu machen und man hat vielleicht auch schon alle Utensilien zuhause und muss sich nicht erst ins heiße Auto setzen um Material zu besorgen.

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Heiß auf Eis! {Eis-Gutscheinkarten}

Eis-Gutscheinkarte

Vor kurzem stand bei uns wiedermal eine Geburtstagsfeier in der Verwandtschaft an. Wir beschenken uns eigentlich nie so richtig ernsthaft, aber wenn es eine Feier mit gleich drei Geburtstagskindern (bzw. -erwachsenen) ist, kommt man sich auch komisch vor, wenn man ganz mit leeren Händen kommt. Das Geschenkthema wirft bei mir zu Beginn aber gleich immer die selbe Frage auf: „Was schenkt man jemandem, der (vermeintlich) alles hat?“ Ich schenke gerne, wenn ich eine gute Idee habe – aber ich bin kein Freund des Schenkens von Dingen, die eigentlich keiner braucht und an denen man dann keine Freude hat. Deswegen hab ich was gesucht, das sowohl bei den Kleinen (die von ihren engeren Verwandten genug Spielzeug bekommen) und bei den Großen gut ankommt, nicht allzuviel kostet (denn es soll ja mehr eine kleine Aufmerksamkeit sein) und „einigermaßen flexibel“ ist. Damit meine ich, dass es nicht notwendigerweise an  einen Zweck gebunden sein muss, aber es sollte auch nicht nur Bargeld sein.

Eingefallen sind mir dann die Einkaufsmünzen, die es bei uns im Ort gibt. Damit kann man bei allen Geschäften bezahlen und weil sie ja schön rund sind, haben sie mich gleich an Eiskugeln erinnert. Und da war sie geboren, die Idee der Eis-Gutscheinkarten. Ein super Eis essen (oder auch mehrere), kann man auch für einen relativ kleinen Betrag von 10€ – das gefällt den Kindern und schmeckt zumeist auch den Erwachsenen. Den Lieblingseissalon kann man sich auch aussuchen und falls es doch kein Eis werden sollte – auch gut. Es soll ja nur ein Vorschlag sein.

Die Karten zu machen ist auch wirklich keine Wissenschaft – aber weil ich grad so in Fahrt war, hab ich ein paar Fotos gemacht und ein kleines Tutorial zusammengestellt.

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