Sommerliche DIY-Deko fürs Gartenhaus

Die letzten Tage vor dem Geburtstermin stand für mich immer die Frage offen, ob ich noch ein Projektchen anfangen soll oder nicht. Ich hatte eine Woche vorher alle Dinge die ich mir vorgenommen hatte abgeschlossen und so ganz ohne wirkliche Punkte auf meiner To-Do-Liste kamen mir dann doch gleich neue Ideen, was ich alles anfangen könnte. Vor Augen zu haben, dass das Kind bald da ist hat mir sehr gut geholfen, mich sofort für etwas zu entscheiden, es zeitnah durchzuführen und abzuschließen. Daher freut sich das Gartenhaus jetzt über einige Verschönerungen, die es noch ein wenig gemütlicher machen. So oft, wie die Temperaturen diesen Sommer gegen bzw. über die 30-Grad-Marke schlagen, musste ganz klar etwas mehr Meer her. Alle Materialien für meine maritimen Basteleien hatte ich schon zuhause. Manche davon sind schon wirklich lang gehortete Stücke. Als erstes entstand diese Wand-Deko. Die dafür Muscheln haben wir hauptsächlich bei unseren Italien-Urlauben gesammelt, soweit ich mich erinnern kann… das war so ca. 1997?… da war ich noch ein Kind! Weil sie ja wirklich Wunderwerke der Natur sind, hat es nie jemand übers Herz gebracht sie wegzuwerfen. Wenn man in einem großen Haus wohnt hat man also zwanzig Jahre später auch noch Bastelmaterial ;).

Ich habe die Muscheln mit einem Dremel-Handbohrer durchbohrt. Nach ca. drei Muscheln und einem erheblichen Zeitaufwand hätte ich fast schon aufgegeben. Nur weil ich an meiner Idee festhalten wollte, hab ich dann nochmal gegoogelt und bin draufgekommen, wie man’s richtig macht. Das Rezept lautet: Mit rundem Diamantbohrkopf, ohne großen Druck bei niedriger Geschwindigkeit in einem kleinen Schälchen unter Wasser bohren – und sich dabei nicht gerade die dicksten Teile der Muschel aussuchen. Dann geht’s relativ flott. Als nächstes wollte ich noch ein wenig mehr Blau in die neutrale Farbpalette bringen. Da kamen endlich die Hosenbeine von zwei abgeschnittenen Jeans zum Einsatz. Auch schon seit Jahren im Stoffvorrat eingelagert.  Ich hatte anfangs etwas bedenken, ob die zwei Jeansstoffe nicht zu ähnliche Farben haben, aber durch die Waschungen ergab sich trotzdem ein guter „Kontrast“, wenn man das so nennen kann. Einen blauen, von der Länge passenden Reißverschluss hab ich auch gefunden, daher wurde der kurzerhand eingenäht – wie immer etwas freestyle. Ich sollte bei Gelegenheit* wirklich mal lernen, wie man das mit den Reißverschlüssen professionell angeht. Das Ergebnis gefällt mir jedenfalls recht gut. Ich spiele auch mit dem Gedanken einen Tischläufer im selben Stil zu nähen. Ich fürchte nur, dass es noch länger dauern könnte, bis ich dazu komme… * Wann hat man je Muße für sowas, wenn man Zeit hat? Zu guter Letzt hat mich das leere Fensterbrett noch gestört. Es ist ziemlich schmal und bei Schlechtwetterperioden kommt niemand ins Gartenhaus zum gießen, daher sind Pflanzen schon von vornherein ausgeschieden.

Ich hab mir zwei Flaschen aus unserem Hochzeitsdekosortiment geschnappt und sie mit Sand aus dem Sandkasten befüllt. Aus dickerem Papier und Farbstiften hab ich ein paar Flaggen nach nautischem Vorbild gemacht, die auf Schaschlikspießen nun im Sand stecken. Ein bisschen Schnur umspielt das ganze noch und ich muss sagen, dass ist die einfachste Bastelei, die ich seit langem gemacht habe. Ein paar Verschönerungsideen hätte ich noch auf Lager, aber wie schon erwähnt, werde ich sie nicht so schnell umsetzen können. Aber ich bin glücklich, diese drei DIY-Projektchen so schnell zustande gebracht zu haben. Wer noch mehr Inspiration möchte, kann auch gerne noch auf meinem kleinen Gartenhausideen-Pinterestboard vorbeischauen. SaveSave SaveSave

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