Frühlingserwachen

Im Brunetti-Krimi vertieft...

In letzter Zeit war nicht viel von mir zu hören oder zu sehen. Überhaupt hab ich nicht allzu viel gemacht. Irgendwie hatte ich keine Lust auf Produktives. Im März waren wir alle ständig auf die ein oder andere Weise gesundheitlich angeschlagen. Wenn ich also nicht persönlich außer Gefecht war, dann war ein Kind krank und so ist natürlich der Haushalt wieder in Rückstand geraten. Das hat dann an den Tagen dazwischen wieder aufgearbeitet gehört.

Nicht, dass ich permanent mit Waschen und Putzen beschäftigt wäre, aber auch in den freien Zeiten ließ ich mich lieber von einem Brunetti-Krimi ablenken (siehe Beitragsbild – völlig ungestellt; von meinem Sohn nach dem Frühstück aufgenommen. Ohne mein Wissen… ähm, das zum Thema abgelenkt… o_o) und schlussendlich war die Urlaubsplanung noch wichtiger als irgendwelche Projekte. Kurzum, es war eine ganz komische Zeit. Ich war selten so demotiviert für meine eigenen Hobbys. Der Winter war vielleicht wirklich schon zu lang. Zumindest seit die Sonne sich wieder über mehrere Stunden blicken lässt geht wieder was weiter bei mir. Ich befürchte ich könnte ein Reptil sein… wechselwarm und so 😉

Sommer ausgebucht: Reisepläne

Für den diesjährigen Sommer haben wir einige Pläne geschmiedet. Ab Ende Mai bis Ende August ist mein Mann in Karenz und wir wollen die Zeit wieder intensiv(er als sonst) zum Reisen nutzen, wie wir es auch schon in unserer gemeinsamen Karenzzeit von Mattias gemacht haben. Diesmal wollen wir unseren Traum von der Reise im Wohnwagen durch Deutschland wahr machen, denn immerhin sind wir ja mittlerweile Besitzer des dazu benötigten Gespanns. Der grobe Plan steht und ich hoffe er wird aufgehen. Ich war mit dieser Planung fast ein wenig überfordert, weil Deutschland einfach viiieeel zu groß ist, es so viiiiele interessante Dinge zu sehen gibt und wir gleichzeitig aber recht langsam unterwegs sein werden – wegen den Kindern und wegen dem Wohnwagen. Wir haben drei bis vier Wochen eingeplant und schaffen nur einen winzigen Bruchteil dessen, was ich mir ursprünglich gedacht hatte. Aber dazu vielleicht in einem eigenen Post mehr.

Weiters wollen wir auch für eine Woche auf eine Gemeindefreizeit mitfahren und ich will einen zweiwöchigen Litauisch-Intensivkurs in Vilnius belegen mit anschließendem obligatorischem Verwandtschaftsbesuch. Und dann sind wir im September wieder zuhause, rechtzeitig zum Kindergartenstart (wenn wir den Platz kriegen, was ich sehr hoffe!) und um ein paar Hochzeiten zu feiern.

Vorbereitungen auf Hochtouren

Damit wir aber zu Teil eins unseres Sommerplans aufbrechen können, müssen noch jede Menge Punkte auf meiner immer länger werdenden Wohnwagen-/Urlaubs-To-Do-Liste abgehakt werden. Nach dem Klebefolien-Fiasko ist unsere fahrbare Wohnung grad wieder eine Baustelle. Im vorderen Teil des Wohnwagens hab ich die Folie wieder abgerissen, um die Wände jetzt doch zu streichen. Tut euch den Gefallen und klebt niemals dc-fix an Wände… es waren dann überall Kleberrückstände, die auch noch entfernt werden mussten.

Es war mein bisher größter Projekt-Tiefpunkt. Eine DIY-Depression, sozusagen. Krisenstimmung. Ich hab ungefähr zehn verschiedene Chemikalien ausprobiert, welche am einfachsten die klebrige Pampe wieder wegbringt (Innotec Seal and Bond Remover, ist übrigens das Mittel meiner Wahl geworden). Und wie es aussieht, hab ich an der schlimmsten Stelle angefangen. An allen anderen Seiten war es GOTT SEI DANK viel unaufwendiger wegzukriegen. Mittlerweile ist grundiert und die erste Farbschicht gestrichen. Ich freu mich schon drauf, wenn ich endlich alles wieder einräumen kann und alles wieder schön aussieht!

Der hintere Teil verbleibt vorerst noch mit der Folie, da jetzt einfach zu wenig Zeit ist und es sich dort weniger schlimm auswirkt. Zumindest wird viel von den Polstern und Vorhängen überdeckt. Und auf der Vorbereitungsliste stehen ohnehin noch genügend andere Dinge, die meine Beachtung dringender brauchen. Denn Fakt ist: Die Zeit vergeht wie immer viel zu schnell und ich bin viel zu langsam. Ich muss wieder dazu übergehen, dass ich mir nur eine Aufgabe am Tag vornehme – damit ich zumindest den Erfolg habe EIN Ding erledigt zu haben.

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