All night long

Als Einstimmung zum Schreiben dieses Artikels hab ich mir eben nochmal meinen ersten Post zum Thema Schlafen durchgelesen und war schockiert. Vor gut einem Monat habe ich darüber geschrieben, dass ich es mir nicht vorstellen kann, wie Babys selbst einschlafen können, ohne Busen. Das kommt mir vor als ob es ewig her wäre. Jetzt kann ich mir nicht mehr vorstellen, wie er nicht selbst einschlafen könnte. Ihr merkt, es hat sich viel getan. Read more

Ergobaby Performance vs. Original

Ergobaby Performance vs. Original Carrier
Vor einiger Zeit habe ich schon verkündet, dass wir eine neue Trage gekauft haben, da unser Burschi für die Marsupi irgendwie schon zu groß wurde. Nach einiger Suche hatte ich zwei Tragen in der engeren Auswahl, beide von Ergobaby. Da ich mich wirklich nicht entscheiden konnte, habe ich schlussendlich sowohl den Ergobaby Original Carrier (optisch schöner) als auch den Ergobaby Performance Carrier (praktisch vielversprechender) bestellt. Wenn nun wer über der selben Frage brütet, ich habe mir diese Modelle mal genauer angesehen.

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Schlaf gut, am besten die ganze Nacht…

Protokoll und Handy
Eine Sache die ich mir gar nicht recht vorstellen kann, sind Babys die von selbst einschlafen. Also ins Bettchen gelegt, ein Gute-Nacht-Bussi, dann noch “Schlaf gut” gesagt und das Licht abgedreht und das Kind schläft. Die Vorstellung kommt mir vor wie aus einem kitschigen Film. Aber anscheinend gibt’s das wirklich. Und angeblich kann man das den Kindern auch beibringen.

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Babytragen mit der Marsupi

Marsupi-Babytrage: Ein Erfahrungsbericht

Nach der Geburt bin ich ziemlich schnell zu dem Entschluss gekommen, dass ich eine Tragehilfe möchte, weil mir sonst meine Arme früher oder später abfallen. Deswegen habe ich nach einer gesucht, die einfach in der Handhabung ist, natürlich eine gute Sitzposition für das Baby bietet und nicht allzu teuer ist. Nach einiger Recherche habe ich mich für eine Marsupi Breeze (das ist die “Sommerversion”) entschieden und dann eine gebrauchte gekauft. Eine Entscheidung die ich nicht bereut habe.

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6 Monate

6 Monate später...

Wie vor drei Monaten versprochen gibt es wieder ein kleines Status-Update zu meinen körperlichen Veränderungen nach der Geburt. Ich werde wieder nach den Punkten aus meinem 3 Monats-Post gehen, damit es vergleichbar bleibt.

Gewicht. Momentan stehe ich bei +1,5kg über Startgewicht. Was bei den Mengen an Kuchen die ich ständig verdrücke wirklich ein Wunder ist. Ich bin richtig süchtig nach Süßem. Wenn mir nichts kredenzt wird, dann geh ich auf die Suche – es ist wirklich schlimm. Ich frage mich, ob das noch etwas mit dem Still-Heißhunger zu tun hat? Oder ob ich einfach nur ein Zucker/Fett-Junkie geworden bin. Ich befürchte Letzteres…

Bauch. Ich habe nicht das Gefühl, dass sich hier viel getan hätte. Die Schwangerschaftsstreifen sind noch immer da und wenn ich über die Haut fahre spüre ich deutliche “Krater” im Gewebe. Es schaut nicht so aus, als ob sich da bald was dran ändern würde.

Brust. Kommt mir wieder ein wenig kleiner im Umfang vor.

Figur. Mittlerweile bring ich den Knopf wieder bei allen Hosen zu – zumindest wenn ich nicht atme, haha. Meine “Übergangshosen” sind im Endeffekt zu weit und sehen dadurch nicht sehr toll aus, aber die normalen Hosen sind teilweise noch sehr knackwurstig.

Hände und Füße. Mein Ehering sitzt wieder perfekt, die Schuhe leider nicht. Die sind immer noch knapp.

Gesicht. Vielleicht ein bisschen müder dreinblickend? Scherz beiseite. Meine Haut hat sich wieder beruhigt und ist nicht mehr so trocken. Die Geometrie stimmt auch wieder. Sehr zufriedenstellend.

Fitness. Man könnte wahrscheinlich ein wenig mehr Sport machen als Spaziergänge und Baby-Stemmen (auch wenn mein Kind nicht gerade zu den Leichtgewichten gehört). Dann wär die Fitness sicher besser. Der Rücken ist wieder stärker, aber das Becken knackst immer noch herum. Ich müsste wieder die Physiotherapeutin meines Vertrauens aufsuchen. Was mich davon abhält? Das schlechte Gewissen wahrscheinlich. Die Übungen hätte ich ja alleine auch weitermachen können und sollen.

Unten. Die “roten Tage” haben mich mittlerweile wieder ereilt. Wären mir aber nicht abgegangen, wenn sie noch etwas gewartet hätten. Zumindest hatte ich 18 Monate meine Ruhe (meine Regel ist entgegen ihrem Namen unregelmäßig und ich hatte sie vor dem Schwangerwerden auch schon länger nicht mehr).

Mehr gibt’s in dieser Hinsicht auch gar nicht zu berichten. Natürlich hat sich jetzt nicht mehr so viel getan wie in den ersten 3 Monaten. In manchen Bereichen hätte sich gerne mehr tun können, aber alles in Allem bin ich für den Moment zufrieden und bin schon gespannt wie’s dann im Februar – nach 9 Monaten – aussieht.

Stay connected: IKEA Family Patrull getestet

IKEA Patrull

Ich wurde im Ökotest Jahrbuch für Kinder und Familie auf das IKEA Family Patrull Babyfon aufmerksam. Es ist dort im Test mit dem Gesamturteil “gut” auf dem zweiten Rang gelandet. In Kombination mit dem sehr adäquaten Preis von 39,99€ für IKEA Family Mitglieder hat mich das Gerät gleich mal neugierig gemacht.

Über Babyfone kann man ja im Internet allerhand nachlesen. Zum Babyfon von IKEA hab ich aber relativ wenig gefunden, was aktuell zu sein scheint. Bei manchen Reviews war die Rede davon, dass keine Ladegerät dabei wäre und so – offenbar ging es da um ein älteres Modell. Deswegen hab ich mir gedacht, ich nehm es mal genauer unter die Lupe.

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Kleine bunte Helfer

Divata Mini-Tücher

Schon bald nachdem unser Sohnemann geboren wurde habe ich festgestellt, dass man wohl gar nicht genug Stoffwindeln besitzen kann. Sie sind sowas wie das Schweizer Taschenmesser für Babys, nur ohne Klinge. Stoffwindeln sind Spuckschutz, Kopfpolster, Waschlappen, Spielzeug, Decke, Kuscheltuch, Sonnenschutz, Wickelunterlage, Lätzchen… in einem. Die Liste ließe sich sicher noch fortsetzen.

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Gemeinsame Erinnerungen

Unser alter Fernseher in der Küche

Früher durften mein Bruder und ich während dem Abendessen bis zum Bettgehen immer Fernsehen. Das war zu einer Zeit als wir uns beim Fernsehprogramm noch sehr einig waren: Wir wollten auf Kanal 8 schauen, denn da war bei uns SuperRTL programmiert. Als Kinder fanden wir Fernsehen klasse. Wie ich später auch Familien kennengelernt habe, die nichtmal einen Fernseher zuhause hatten, habe ich hinterfragt, ob wir bessere Tischgespräche haben hätten können, würde “die Glotze” nicht immer laufen.

Heute sind mein Bruder und ich auf der Couch gesessen, zwischen uns ist das Baby gelegen. Über den Teletubbie-Strampler den der Kleine anhat, kommen wir auf Kinderserien zu sprechen. Teletubbies waren schon nicht mehr unsere Generation, und dann schon gar nicht mehr unsere Altersklasse. So einer Meinung, wie wir damals schon über die Fernsehsenderwahl waren, sind wir uns auch heute noch über die “g’scheiten” Kinderserien: “Käpt’n Balu”, “Chip und Chap”, “Goofy und Max” und allen voran die “Gummibärenbande”. Wir schwelgen in Erinnerungen, versuchen die Titelmelodien zu singen und hören uns dann das Gummibärenlied in zwölf verschiedenen Sprachen auf YouTube an.

Das Baby zeigt sich ob der Singeinlagen belustigt, meine Mutter lacht, als wir ihm verkünden: “Die super Sendungen werden wir dir alle mal zeigen, wenn du groß genug dafür bist!”. “Glaubt ihr wirklich, die alten Sendungen interessieren mich noch, wenn ich groß bin?”, mimt sie die etwaige Antwort des Kleinen. Wir sind uns unserer Sache sicher – aber irgendwo weiß ich doch, es ist eben ein Ding zwischen meinem Bruder und mir, das die Sendungen so schön macht. Es ist eine wohlige Erinnerung an unsere Kindheit, die wir manchmal aufleben lassen indem wir uns einige Folgen “Käpt’n Balu” reinziehen oder die zeitenüberdauernde Coolheit von “Knight Rider” besprechen (haben wir uns in den Sommerferien immer mit Begeisterung angesehen). Es ist ein Spaß den ich nur mit meinem Bruder teilen kann. Über den auch mein Mann milde lächelt, weil er in der (Post-)Sowietunion mit anderen Fernsehserien groß geworden ist.

Früher hab ich mir gedacht, wir fernsehen vielleicht zuviel. Und ja, vielleicht sind manche Gespräche am Tisch auch komplett an mir vorbei gegangen, weil ich ganz und gar vom Fernseher mitgenommen war. Heute denk ich mir: Wenn es uns jetzt noch immer so viel Freude bereitet, wird es so schlecht auch nicht gewesen sein!

3 Monate

Großer Bauch versteckt dicke Füße.

Bereits drei Monate sind vorbeigehuscht, die wir mit unserem Sonnenschein verbringen durften. Als ich mich heute nach dem Duschen im Spiegel betrachtet habe, konnte ich jetzt nicht gerade behaupten, dass mir ein “neues Ich” entgegenblickte, aber immerhin bin ich ganz zufrieden damit, wie sich mein Körper nach der Geburt wieder zurückverändert. Ich war ja unschlüssig was mich erwarten würde. Es scheint, dass man bis zur Geburt eine fast tageweise Dokumentation drüber finden kann, was grad mit deinem Körper los ist, aber sobald die Schwangerschaft vorbei ist, geht’s eigentlich nur mehr um den Nachwuchs. Über den mütterlichen Körper hört man nichts mehr. Hier also mein Status Quo.

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