3 Monate

Großer Bauch versteckt dicke Füße.

Bereits drei Monate sind vorbeigehuscht, die wir mit unserem Sonnenschein verbringen durften. Als ich mich heute nach dem Duschen im Spiegel betrachtet habe, konnte ich jetzt nicht gerade behaupten, dass mir ein “neues Ich” entgegenblickte, aber immerhin bin ich ganz zufrieden damit, wie sich mein Körper nach der Geburt wieder zurückverändert. Ich war ja unschlüssig was mich erwarten würde. Es scheint, dass man bis zur Geburt eine fast tageweise Dokumentation drüber finden kann, was grad mit deinem Körper los ist, aber sobald die Schwangerschaft vorbei ist, geht’s eigentlich nur mehr um den Nachwuchs. Über den mütterlichen Körper hört man nichts mehr. Hier also mein Status Quo.

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Karte von und mit Herz

Karte mit passendem Kuvert
Wir leben momentan im Dunklen oder draußen unter dem Nussbaum. Überall anders lässt sich die Hitze fast nicht aushalten. Weil ich langsamer werde je heißer das es wird gehen meine Projekte grad weit weniger schnell voran als mir lieb ist.

Was ich heute zeige ist auch nichts brandaktuelles, aber es ist mir mit der letzten selbstgemachten Karte wieder eingefallen. Es ist eine gestempelte Geburtstagskarte mit passendem Kuvert. Auch ganz einfach zu machen und man hat vielleicht auch schon alle Utensilien zuhause und muss sich nicht erst ins heiße Auto setzen um Material zu besorgen.

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Heiß auf Eis! {Eis-Gutscheinkarten}

Eis-Gutscheinkarte

Vor kurzem stand bei uns wiedermal eine Geburtstagsfeier in der Verwandtschaft an. Wir beschenken uns eigentlich nie so richtig ernsthaft, aber wenn es eine Feier mit gleich drei Geburtstagskindern (bzw. -erwachsenen) ist, kommt man sich auch komisch vor, wenn man ganz mit leeren Händen kommt. Das Geschenkthema wirft bei mir zu Beginn aber gleich immer die selbe Frage auf: “Was schenkt man jemandem, der (vermeintlich) alles hat?” Ich schenke gerne, wenn ich eine gute Idee habe – aber ich bin kein Freund des Schenkens von Dingen, die eigentlich keiner braucht und an denen man dann keine Freude hat. Deswegen hab ich was gesucht, das sowohl bei den Kleinen (die von ihren engeren Verwandten genug Spielzeug bekommen) und bei den Großen gut ankommt, nicht allzuviel kostet (denn es soll ja mehr eine kleine Aufmerksamkeit sein) und “einigermaßen flexibel” ist. Damit meine ich, dass es nicht notwendigerweise an  einen Zweck gebunden sein muss, aber es sollte auch nicht nur Bargeld sein.

Eingefallen sind mir dann die Einkaufsmünzen, die es bei uns im Ort gibt. Damit kann man bei allen Geschäften bezahlen und weil sie ja schön rund sind, haben sie mich gleich an Eiskugeln erinnert. Und da war sie geboren, die Idee der Eis-Gutscheinkarten. Ein super Eis essen (oder auch mehrere), kann man auch für einen relativ kleinen Betrag von 10€ – das gefällt den Kindern und schmeckt zumeist auch den Erwachsenen. Den Lieblingseissalon kann man sich auch aussuchen und falls es doch kein Eis werden sollte – auch gut. Es soll ja nur ein Vorschlag sein.

Die Karten zu machen ist auch wirklich keine Wissenschaft – aber weil ich grad so in Fahrt war, hab ich ein paar Fotos gemacht und ein kleines Tutorial zusammengestellt.

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IKEA zum Trinken

IKEA zum Trinken
Auf unserem Familienblog hab ich der Riklig-Teekanne ja schonmal ziemlich lobgehudelt, vielleicht hat’s jemand gelesen. Aber seit unserem letzten Ausflug zum Schweden bin ich gerade gerade zu außer mir – die Riklig gibt es jetzt nämlich auch in klein! Und als ob mich formschöne, funktionelle Teekannen nicht schon genug begeistern würden; bei Miniaturversionen davon gibt’s kein Halten mehr. Ich konnte nicht daran vorbeigehen, auch wenn ich theoretisch gar keine Teekanne brauche. Aber bei meiner Mutter trink ich ja oft Tee und die hat meiner Meinung nach viel zu kleine Tassen, damit lässt sich so eine Mini-Riklig ja schon rechtfertigen.

Auch für ein paar andere IKEA-Produkte suche ich noch nach Kauf-Gründen. Ist nicht so, dass ich sie mir nicht leisten könnte, aber wie viele Tassen/Gläser/… kann man schon gleichzeitig benutzen. Außerdem würde mir schnell mal die Bude übergehen, wenn ich jedem Gelüst nach etwas Schönem nachgeben würde. Trotz allem hab ich hier mal ein Moodboard mit meinen “IKEA-Favoriten zum Trinken” mal zusammengestellt.

1.) Natürlich die RIKLIG-Teekannen. Sowohl die größere 1,5l-Version, als auch das Kannen-Baby mit 0,6l.

2.) Kork finde ich harmoniert super mit Weißglas und für meine große RIKLIG habe ich einen Kork-Untersetzer mit exakt gleichem Durchmesser. Die HEAT Topfuntersetzer sind zwar größer, aber sie erfüllen den selben Zweck.

3.) Apropos Kork: Ich finde Untersetzer für Tassen zwar grundsätzlich etwas überflüssig, aber für die formschöne 356+-Tasse gibt’s so wundervoll passende Untersetzer, dass ich diese Meinung direkt nochmal hinterfragen könnte. Gibt es übrigens in zwei Größen (24cl/36cl). Die Kleinere ist ähnlich zu den UNGDOM-Bechern, die wir (in einem anderen Design) bereits besitzen und ständig in Gebrauch haben.

4.) Wenn mal keine Teekanne zum Einsatz kommt, dann vertraue ich ganz auf ein IDEALISK-Tee-Ei. Find ich vor allem super, weil man sich zum Rühren gleich einen Löffel spart und man kann das Tee-Ei zum Abtropfen praktischerweise am Tassenrand balancieren lassen. Und für diejenigen, die sich das noch nicht getraut haben: Diese Teenetze lassen sich einwandfrei im Geschirrspüler sauber kriegen.

5.) Ein Traum aus Glas und Kork, an dem ich beim nächsten Mal sicher nicht wieder vorbeigehen kann: 365+-Kanne.

6.) Die 365+-Gläser sind neu im Sortiment und bestechen durch ihre Einfachheit. Sie fühlen sich sehr robust an und man kann auch Heißgetränke einfüllen.

7.) Wenn man’s weniger zeitlos und dafür etwas bunter will, ist das HÄNSYN-Glas ein passender Kompagnon zur 365+-Kanne. Dieses Mintgrün und dieses Dunkelblau treffen mich mitten ins Herz.

PS: Für die ganze Werbung, die ich hier mache zahlt mir IKEA (leider) nichts – ich möchte euch nur an meiner Begeisterung teilhaben lassen 😉

Hubby bag

Letzten Sonntag haben mein Mann und ich unseren ersten Hochzeitstag gefeiert. Lange hatte ich wirklich keine Idee was ich ihm sinnvollerweise schenken könnte. Ich hatte sogar schon gegoogelt, weil wirklich kein Einfall daherkommen wollte, aber die Vorschläge die ich fand passten einfach nicht. Ich schenke gerne was, das irgend einen persönlichen Touch hat – es muss nicht unbedingt selbstgemacht sein, aber einfach nichts “aus der Luft gegriffenes”, wenn ihr versteht was ich meine.

Eine Woche bevor es dann soweit war, kam sie, die gute Idee. Wie immer fast ein wenig knapper als gut wäre. Eine Tasche sollte es werden, die der Papa statt dem “Jausen”-Rucksack in die Arbeit tragen kann und die bei Freizeitausflügen mit dem Sohnemann den ganzen Krempel den man so mitschleppt beinhaltet. Ich hab mich dann von einer Tasche, die ich auf Pinterest gefunden habe, etwas mehr als nur inspirieren lassen und bin ans Werk geschritten. Gefallen an diesem Modell hat mir vor allem, dass es eine Umhängetasche ist, aber auch irgendwie ein Sack. Weil mein Mann oft auch auf dem Weg von der Arbeit heim ein paar Dinge einkauft bietet sich das an, rede ich mir ein. Auf alle Fälle ist es cool, behaupte ich.

Die Materialien hatte ich fast alle zuhause. Nur das Plastiktischtuch und das rote Gurtband musste ich kaufen. Gern hätte ich ja diesen auch mit so D-Ringen und Karabinern befestigt, aber zwei Baumärkte und ein Eisenwarengeschäft konnten mir nicht weiterhelfen und sie irgendwo zu bestellen ging sich ja nicht mehr aus. Deswegen musste das genügen was ich schonmal von einer anderen Tasche recycelt habe.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, was ich mit ‘nem Plastiktischtuch wollte… vielleicht auch nicht, aber ich sags euch trotzdem. Mir machten sowohl die Allwettertauglichkeit, als auch die Reinigung innen sorgen. Deswegen hab ich das Futter aus Plastiktischtuch gemacht. Heutzutage sind die nämlich nicht mehr so Vollplastik, sondern sind ganz dünn und die Oberfläche greift sich (fast) wie Stoff an. Somit kann man auch mal was Nasses/Feuchtes (Schwimmsachen) einpacken oder die Tasche auswischen, wenn zB eine Banane darin zerquetscht wird (nicht, dass das schonmal vorgekommen wäre, aber besser vorsorgen). Und wenn es regnet, dann ist nicht alles komplett durchnässt (reine Annahme übrigens – ich habe das noch keinem Praxistest unterzogen!).

Innen habe ich übrigens innen auf einer Seite noch so kleine Taschen reingenäht, damit nicht alles herumpurzeln muss. Und wo der Träger befestigt ist sind auch so kleine Schlaufen, wo man was anhängen kann. Das sieht man leider auf den Fotos nicht so gut. Eine Anleitung oder so wird es nicht geben. Erstens, weil diese ganze Taschenidee ja nicht auf meinem Mist gewachsen ist (die Marke konnte ich übrigens nicht rausfinden) und zweitens, weil das ganze wiedermal ganz indie-mäßig entstanden ist, ohne groß Maß zu nehmen.

Fertig geworden bin ich übrigens Samstagabend, also gerade noch rechtzeitig. Meinem Mann gefällts, sagt er. Das es extra für ihn – den Vegetarier – ohne Leder gemacht ist, hat er auch gleich bemerkt.

Wie gefällt sie euch?

Bedürfnisorientierte Spontanität

Mohnblumen am Straßenrand
Mohnblumen am Straßenrand

Wenn es die Situation erfordert lernt man gewisse Dinge recht schnell. Jetzt mit Baby ist mir jüngst wiedermal so etwas passiert.. ich bin ein ganzes Stück schneller geworden in meinen Entscheidungen. Das ist Wahnsinn – ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt für mich. An diesem “Manko”, dass ich durch ewiges Hin- und Hersinnieren zu viel Zeit vertrödle, arbeite schon seitdem ich in der Volksschule nicht mit dem Abschreiben von der Tafel fertig geworden bin und ob diesem Ereignis in Tränen aufgelöst war.

Auch meine Mutter meinte, dass ich für die Hausübung immer dreimal so lang gebraucht habe, wie mein Bruder, der das Ding einfach durchgezogen hat, ohne viel darüber nachzudenken. Dabei finde ich das Nachdenken nicht schlecht. Ich finde, man lernt viel über sich selbst, wenn man seine Erlebnisse innerlich nochmal Revue passieren lässt und besonnen Entscheidungen zu treffen, ist gut – aber man muss eben auch fähig sein zu erkennen, wann Entscheidungen schnell getroffen werden müssen und wann keine Zeit ist, in Erinnerungen zu schwelgen.

Seit ich Mama bin, habe ich rasch gelernt: Während die Oma das Baby hält, gleich mal in die Dusche hüpfen; während das Baby schläft, Mahlzeiten zu sich nehmen; Wenn das Baby genährt und gewickelt ist, gleich ab in den Kinderwagen, bevor es wieder zu regnen beginnt, usw. Nicht lange zögern, ist die neue Devise. So niedergeschrieben klingt das wirklich banal, selbst für mich. Aber vorher hätte ich schonmal bevor ich aus dem Bett gestiegen wäre mindestens fünf Minuten dafür verschwendet mir zu überlegen, ob ich zuerst frühstücke oder dusche oder noch länger liegenbleibe oder oder oder.

Jetzt bin ich da spontaner. Dinge werden gemacht, wann sie gemacht werden müssen oder wenn sie gemacht werden können. Diese neue “bedürfnisorientierte Spontanität” ist super. Sie fühlt sich produktiv an, irgendwie auch “erwachsen” – und ehrlich gesagt: während dem Stillen habe ich zu meinem Seelenfrieden noch genug Zeit, allfälligen Gedanken nachzuhängen.

Fernsehwetter

Wetterbericht auf dem Smartphone

In den letzten Tagen lädt das Wetter nicht gerade dazu ein das Baby in den Kinderwagen zu packen und spazieren zu gehen. Oder überhaupt das Trockene zu verlassen. Bei diesem grauen Wetter, wenn es ständig regnet oder man zumindest immer Angst haben muss, dass es im nächsten Moment wieder zu schütten beginnen könnte, kann ich mich nur schwer motivieren an die frische Luft zu gehen.

Während der Papa diese Woche wieder in der Arbeit war, haben sich das Baby, die Oma und ich vom Spazierengehen eher auf’s “Shoppen” verlegt. Die ersten Male mit dem Auto wegfahren, wenn auch nur um Windeln zu kaufen oder ein Geschäft im Ort aufzusuchen, sind schon ganz spannend (“Wie weit kommen wir, bevor es ein Schreikonzert gibt?”) und erfordert auch neue logistische Denkweisen (“Was lade ich zuerst ins Auto – den Einkauf oder das Baby?”, “Endlich sind alle im Auto und dann kommst du drauf, du hast die Spuckwindel vergessen…”). Immerhin waren unsere ersten Mini-Ausflüge recht erfolgreich. Der kleine Mann hat fast alles schlichtweg verschlafen – auch gut. Eine typisch männliche Verhaltenweise beim Shoppen, würde ich sagen. Dieses große Interesse am Einkaufen ist sicher erblich bedingt, aber allenfalls besser als wenn er ein riesen Theater gemacht hätte.

So habe ich jetzt zumindest wieder ein bisschen mehr zum Anziehen. Sprich T-Shirts mit denen ich mich auch in der Öffentlichkeit sehen lassen möchte. Von den gut 20 kg plus sind jetzt nach 3 Wochen eh “nur” mehr 7 kg über, was aber immer noch so viel ist, dass ich in meinen Prä-Schwangerschafts-Leiberl aussehe wie eine Knackwurst. Aber irgendwann wird das Wetter ja wieder schöner werden müssen, und gehen wir wieder spazieren und die Kilos werden nur so purzeln. So lautet zumindest der Plan – bis dahin nutzen wir das Wetter noch ein bisschen zum Fernsehen!

Stilltee im Geschmackstest

Stilltee mit Stubenwagen im Hintergrund

Wer mich kennt, weiß, dass ich leidenschaftliche Teetrinkerin bin. Ich habe zuhause eine ganz ansehnliche Auswahl verschiedenster Sorten, aus der ich mich je nach Gemütslage ein Tässchen zubereite. Okay – Tässchen ist vielleicht etwas untertrieben. Eher Tassen, vorzugsweise ziemlich große Tassen. Und obwohl ich soviel Auswahl habe, gibt es trotzdem immer die Lieblingssorten, zu denen man besonders oft greift.

Anlässlich meiner Schwangerschaft sind auch ein paar neue “Kombinationen” in mein Teeregal eingezogen. Nachdem der Schwangerschaftstee jetzt geschmacklich nicht unbedingt der Burner war und der Wehentee irritierend, weil er irgendwie doch nach Weihnachten schmeckt und es ja April war, bin ich vom Stilltee positiv überrascht. Und wie es der Zufall, haufenweise Produktproben, die ich vom Frauenarzt bekommen habe, und die Freundin, die mir ihre Reste vererbt, so wollen, stehen mir momentan sogar drei verschiedene Sorten zur Verfügung. Wie auch bei den anderen Tees, die ich habe, hat sich hier ein geschmacklicher Favorit herauskristallisiert. Diese Tees rangen um diesen Titel:

Drei Sorten Stilltee im Test

Weleda Stilltee
Bockshornkleesamen, Anisfrüchte, Fenchelfrüchte, Kümmelfrüchte, Zitronenverbenenblätter (15%)

Herstellerwebsite

HiPP Mama Bio-Stilltee
Anis, Fenchel, Kümmel, Zitronengras, Zitronenmelisse

Herstellerwerbsite

babylove Mama Bio Stilltee
dm-Eigenmarke
Anis, Fenchel, Kümmel, Melisse, Zitronenverbene

Herstellerwebsite

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe verrät, dass sie gar nicht so unterschiedlich schmecken können, denn Anis, Fenchel und Kümmel ist in allen drinnen. Einzig beim Weleda Stilltee ist Bockshornkleesamen der größte Bestandteil. Ich gehe deshalb davon aus, dass dieser auch für den “krautig-gesunden” Geschmack verantwortlich ist, der mir nicht besonders zugesagt hat. Und obwohl der HiPP- und der babylove-Tee wirklich ähnlich sind, hat doch der von HiPP das Rennen gemacht. Ich finde ihn richtig süffig – den könnte ich auch ohne stillen trinken.

Goldig leckerer HiPP Mama Bio-Stilltee

Die einzige Frage, die offen bleibt: Was bringt Stilltee wirklich? Belege, dass dadurch mehr Muttermilch gebildet wird, gibt es ja (angeblich) keine. Mein Glauben an die Wirksamkeit von Tees zu irgendwelchen Beschwerden ist auch begrenzt, gebe ich zu. Aber da ich sowieso Tee trinken würde, kann es auch ebensogut ein Schwangerschafts-, Wehen- oder Stilltee sein. Hilft’s nicht – schadet’s nicht, wie wir so schön sagen.

Apropos schaden. Auf der Seite von Ökotest, deren Bewertungen ich ja immer wieder ganz interessant finde, gabs zu Milchbildungstees auch einen Test. Dabei sind sowohl der HiPP-Tee, als auch der babylove-Tee aus verschiedenen Gründen abgewertet worden. Das kann man finden, wie man will. Lieber wär’s mir natürlich, sie hätten nichts zum abwerten gehabt, aber wenn ich stattdessen anderen Tee trinke, weiß ich auch nicht was da alles drinnen ist. Somit bleibt für mich das Problem relativ und ich entschließe mich, die Tee’s weiter zu genießen.

Wäre interessant zu wissen und zu kosten, welche Tees bei Ökotest gewonnen haben. Der Weleda Stilltee hat 2013 ja zumindest ein “Sehr gut” bekommen, wie auf der Herstellerwebsite zu entnehmen. Aber die 4,99€ sind es mir momentan doch nicht wert zu investieren, um die kompletten Testergebnisse sehen zu können.

Wer mit mir dem Tee fröhnen möchte, kann dies jetzt auch über Instagram tun. Unter @tamarascuppatea habe ich vor, meine Tee-Erlebnisse mit der Welt zu teilen. Ich freue mich über Follower!

Angekommen

Den “Räumungsbescheid” schon erhalten hat sich das Baby im letzten Moment doch noch von selbst auf den Weg gemacht. Wenn ich jetzt dran denke, dass ich vor zwei Wochen um diese Zeit grad noch ein Nickerchen gemacht habe, bevor der ganze Spaß mit dem Wehentropf usw. losging, dann frag ich mich gerade wo die Zeit hingekommen ist. Gefühlsmäßig war das doch erst maximal vorgestern. Schmerzenstechnisch bin ich allerdings froh, dass es bereits in der Vergangenheit liegt. Ich will jetzt gar nicht breittreten, wie langs gedauert hat und wie unangenehm es war, weil ich den Eindruck habe, dass – mit wenigen Ausnahmen – die Geburten anderer Mütter immer noch ein bisschen länger und noch ein wenig schmerzhafter waren. Es liegt vielleicht in der Natur der Dinge, dass man sich in dieser Hinsicht immer auf die Dramatik bezieht.

Für meinen Teil wars jedenfalls unangenehm genug. Froh war ich, wie es dann doch endlich flutsch gemacht hat und er draußen war. Jetzt schau ich den kleinen Stupsi an, der gerade auf einem meiner Arme ein Schläfchen macht und mir das Tippen einigermaßen erschwert und frage mich, wie der überhaupt in meinen Bauch reingepasst hat. Wenn auch die Erzählungen zu Dramatik und Schmerzen einer Geburt immer etwas subjektiv sind, so hat jedoch eines gestimmt, das ich nie glauben konnte: Das Baby ist draußen, und die Schmerzen sind so gut wie weg. Wunder der Natur, würd ich sagen.

Für alles was danach kam, war ich froh zufällig mal den Artikel “20 Things I Wish Someone Had Told Me About Postpartum” auf Pinterest gefunden und gelesen zu haben. Nicht, dass die meisten Dinge überhaupt zugetroffen hätten – aber besser Bescheid wissen, so mein Motto. Das sind ja die Dinge, die dir keiner erzählt, oder erst dann wenn du schon entbunden hast. Aber für alle weniger angenehmen Dinge, die einen so ereilen, ist ein zahnloses Grinsen des kleinen Neuankömmlings meist die beste Medizin.

Neubeginn

Das ist ein Neubeginn! Keine Ahnung, ob das eine irgendwie gut geartete Idee ist in der 42. Schwangerschaftswoche einen Blog neu beleben zu wollen, aber wenn wenn Zeit und Wille im Einklang stehen, dann sollte man es zumindest probieren. Der Gedanke geht mir ja schon länger im Kopf um mit dem bloggen wieder anzufangen… oder eher: überhauptmal ernsthaft anzufangen, aber ich denke in meinem Kopf hab ich inzwischen so eine Wissenschaft daraus gemacht, dass ich immer das Gefühl hatte mein “Blogrezept” noch nicht gefunden zu haben. Über was schreiben? Muss man immer schöne Bilder posten? Wieviel persönliches überhaupt im Netz preisgeben?… Jetzt denk ich mir, ich lass das Denken mal beiseite und fang einfach an. Kein großer Plan, keine Versprechungen, keine Erwartungen – aber natürlich die besten Hoffnungen. Also ungefähr das selbe Konzept wie ich mir für die nächsten 18 Jahre (oder so) zurechtgelegt habe, für die Zeit nachdem unser Baby beschließt meinen Bauch zu verlassen und ein sozusagen “direktes” Zusammenleben mit uns zu beginnen. Mit der Zeit wird sich schon ergeben, was funktioniert und was nicht.