Baby an Bord: Das dritte Drittel

In der 39. Schwangerschaftswoche ist es glaub ich schon legitim, dass man über das dritte Trimester resümiert, denn wer weiß, wie viel Zeit noch bleibt. Mit jedem Tag wird das Kommen unseres neuen Familienmitgliedes konkreter, wenn der Gedanke zwei Kinder zu haben auch trotzdem noch ungewohnt erscheint. Seitdem wir das Babygewand im Kinderzimmer eingeräumt haben ist es für den kleinen Chef auch greifbarer geworden, das ein Geschwisterchen kommt. Kinderwagen-Tragewanne und Babybettchen wurden von ihm auch schon begeistert probegelegen und alles was ihm zu klein ist (oder er aus anderen Gründen gerade nicht haben will), ist jetzt automatisch „Für’s Baby!“.  Read more

Ein Platzerl für zwischendurch [Balkon]

Meine Gestaltungsfreude für den Balkon liegt immer fast schon mitten im Sommer, sodass ich mir die Frage stelle, ob sich der Aufwand lohnt. Anfang des Sommers ist es meist noch zu kühl, um auf unserem südseitig gelegenen Balkon gemütlich draußen sitzen zu können und sobald es warm genug ist, ist es auch gleich schon wieder zu heiß. Auch heuer hat sich meine Verschönerungsaktion bis Ende Juni verzögert. Der Aufwand war jedoch gering und hat sich auch wirklich ausgezahlt! Read more

Babyvorbereitung auf Minimalistisch

Seit ich die Wochen bis zum Geburtstermin auf weniger als einer Hand abzählen kann, sind die vorbereitenden Arbeiten natürlich brandaktuell geworden. Mein Pinterestaccount hat das auch mitbekommen und liefert mir jetzt ständig Vorschläge, was ich zur Geburt/ins Krankenhaus mitnehmen soll und was das Baby für eine Erstausstattung braucht. Weil ich neugierig bin, was andere da als einpackens- und kaufenswert empfinden, habe ich mir da schon die eine oder andere Liste gelesen. Besonders das Schlagwort „was du wirklich brauchst“ zieht mich da magisch an und verursacht mir auch oft Augenverdrehen und Kopfschütteln. Read more

Großer Bruder

Es sind noch ungefähr fünf Wochen bis aus unserem Einzelkind ein großer Bruder wird und schön langsam fällt mir auf, dass das nicht nur eine Umstellung für ihn bedeutet, sondern auch für uns als Eltern. Dieses Kind ist kein Baby mehr. Er kann schon so viele Dinge selber machen, aber wir müssen ihn auch machen lassen. Natürlich wird ein Kind je größer es wird, immer selbstständiger, aber gerade in dieser Zeit, wo ich „bauchbedingt“ nicht mehr alles so machen kann wie gewohnt, fällt mir auf, dass wir ihn in manchen Dingen eben aus Gewohnheit wie ein „Baby“ behandeln. Nicht wortwörtlich, aber man könnte ihm schon mehr zutrauen.

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Auf der Suche nach dem ultimativen Buggy

Als der Junior fünf Monate war haben wir unsere erste Flugreise nach Litauen unternommen um die Großeltern väterlicherseits mit dem Besuch ihres Enkels zu beglücken. Wir mögen unseren Kinderwagen zwar sehr gerne, aber für den Transport im Flieger ist er aufgrund seiner Schwere weniger geeignet. Deswegen musste ein Buggy her. Wir waren mit dem Kauf ganz zufrieden, jedoch gab es einige Punkte, die ich beim Kauf nicht bedacht hatte. Vor kurzem hab ich uns einen anderen Buggy zugelegt… und dann noch einen anderen. Tja, manche halten mich deswegen für ich bisschen plemplem, aber jetzt hab ich ihn gefunden, meinen perfekten Buggy. Hier ein paar Anregungen zum Kauf.

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Die erste Ausfahrt: Am Attersee

Wir sind zurück von unserer ersten kleinen Campingreise. Bevor es nächste Woche nach Litauen geht und im Juni so allerhand andere Termine die Möglichkeiten einschränken haben wir letzte Woche noch alle wichtigen offenen Baustellen am Wohnwagen abgeschlossen, damit wir uns auf eine Testfahrt begeben können. Unser Ziel war der Attersee, welcher ungefähr eine Stunde von hier entfernt liegt. Read more

Aufbewahrte Erinnerungen: Das Postkartenbuch

Ich bin eine begeisterte Bewahrerin von Erinnerungen. Ich mag es wenn die Fotos gut sortiert sind, und im allerbesten Fall auch noch in einem Album oder Fotobuch. Ich mag es, ab und zu mal durch alte Tagebücher zu stöbern oder Briefe und Karten zu lesen. Und ich mag es auch, gelegentlich ein Souvenir in die Hand zu nehmen und an diesen besonderen Zeitpunkt zu denken, an dem ich es „gesammelt“ habe. Bei all dieser Liebe versuche ich aber nicht zu viel „Vergangenheit“ anzuhäufen. Solche Sammeleien machen mitunter ja auch Arbeit (wenn man Ordnung will) und können ebenso Ballast sein (was macht man denn mit vielen Souvenirs?).

Beim Erinnerungen sammeln für mein Kind bzw. bald schon meine Kinder finde ich es manchmal schwer zu entscheiden, was ich für die Vergangenheit konservieren soll. Aus meiner eigenen Kindheit gibt es relativ viele Fotos, aber natürlich weit nicht so viele wie jetzt im digitalen Zeitalter. Wahrscheinlich haben wir in der ersten Lebenswoche unseres Sohnes schon genauso viele Fotos gemacht, wie in meinem ganzen ersten Lebensjahr. Bei diesen Fotos stört es mich nicht, dass die Aufzeichnung lückenhaft ist und ich finde es auch nicht besonders traurig, dass meine Eltern nicht jeden Pups, den ich als Säugling gemacht habe, akribisch genau in einem Tagebuch festgehalten haben. Deswegen erlaube ich mir bei der eigenen Nachkommenschaft auch den Mut zur Lücke. Read more